Geschichtliches

Schon in der Antike entdeckten die Menschen die positive Wirkung der Massage. Je nach Epoche und Kultur waren die Techniken unterschiedlich,  die positive Wirkung und der Nutzen waren aber überall anerkannt.

Hyppokrates

Der Griechische Arzt Hippokrates (460v.Ch.-370v.Ch.) brachte die Massage nach Europa und im römischen Reich wurde sie ein wichtiger Bestandteil zur Pflege der Gesundheit. So wichtig, das der ,,Masseur‘‘ dem Arzt sogar gleichgestellt wurde. Mit dem Römischen Reich weitete sich die Massage allmählich auf dem ganzen Kontinent aus. Erst mit dessen Untergang geriet auch diese altbewährte Behandlungsmethode allmählich in Vergessenheit. Während des Mittelalters, als man sämtliche körperlichen Bedürfnisse als sündhaft und unrein betrachtete und einzig und allein auf das Seelenheil bedacht war, geriet die Massage in Europa fast gänzlich in Vergessenheit. Im Orient dagegen, wurde sie über die Jahrhunderte hinweg ununterbrochen weiterpraktiziert und perfektioniert, daraus entstanden je nach Region oder Epoche verschiedene Stilrichtungen. Paracelsus (1493n.Ch.-1541n.Ch.) war einer der wenigen der die Massage in Europa weiterhin als Behandlungsmethode anwandte. Im 18.Jahrhundert wurde die Massage in Frankreich wiederentdeckt und erlebte von dort aus eine neue Blütezeit. Der Schwede Per Hendrik Ling (1776-1839) hat seinen eigenen Stil entwickelt und gilt als Vater der heutzutage bekannten klassischen Massage. Zur Zeit erlebt die Massage eine regelrechte Renaissance, dies dank dem heutzutage weitverbreiteten Bedürfnis zu den natürlichen Wurzeln und Werten zurückzukehren. Dies geschieht hauptsächlich als Reaktion auf die Stresszustände und den Medikamentenmissbrauch die uns von unserer Gesellschaft regelrecht aufgezwängt werden. Immer mehr Leute erreichen das Bewusstsein dass der ganze Mensch in Einklang sein muss um ein dauerhaftes Wohlbefinden zu erreichen. Das heisst es braucht eine Balance zwischen Körper, Geist und Seele.