Reich werden ohne etwas zu tun.

Vor langer Zeit gab es einen alten Schmied der viele Jahre im Ausland gelebt hatte.

Bei seiner Heimkehr wartete mit viel Freude sein Neffe auf ihn. Als er Ihn kommen sah rannte er zu seinem Onkel und sah dass er eine grosse Truhe bei sich hatte. Ohne ihn kaum zu begrüssen fragte er: „Onkel was hast du in der grossen Truhe?“. Der Onkel antwortete: „Ich habe mein Glück gemacht und wenn du mir bei der Arbeit hilfst wird dies eines Tages dir gehören“.

Der Onkel war Schmied und unmittelbar nach seiner Heimkehr fing er in seiner alten Werkstatt wieder an zu schmieden.

Jeden Tag schaute der Neffe vorbei und sein von der schweren Arbeit verschwitzter Onkel fragt ihn jedes Mal: „ Könntest du bitte den grossen Blasbalg betätigen während ich am schmieden bin? ‘‘ Der Neffe hörte ihm kaum zu. In seinem Kopf hatte nur die grosse Truhe Platz und er fragte immer wieder: ,,Onkel was ist in der grossen Truhe?“.

„Lieber Junge das hab‘ ich dir schon gesagt…… könntest du mir bitte helfen den grossen Blasbalg zu betätigen?“. Ohne jegliche Antwort zu geben rannte der Junge immer davon.

Diese Geschichte dauerte einige Jahre und eines Tages verstarb der alte Schmied.

Sein Neffe hatte diese Nachricht kaum gehört und prompt rannte er sofort in die Werkstatt seines verstorbenen Onkels. Er wollte sich vergewissern dass die alte Truhe noch an seinem Platz war. „ Ja, sie ist noch da, jetzt bis ich ein reicher Mann, und mein Onkel wollte immer dass ich ihn helfe, der alte Narr“. Er rannte zur Truhe hinüber und wollte sie sofort öffnen aber die war mit einem grossen Schloss verschlossen. Weil er seinem Onkel nie geholfen hatte brauchte er einen ganzen Tag um die Truhe zu öffnen. „Endlich hab ich’s geschafft, jetzt bin ich ein reicher Mann“. Diese und viele andere Gedanken wirbelten durch seinen Kopf.

Voller Neugier und mit grosser Zuversicht öffnete er den schweren Deckel. „Nein, es ist nicht möglich es ist nichts drin als ein dreckiges altes Hemd“. Mit Verachtung hob er das Hemd hoch und schmiss es bei Seite. Mit Verwunderung sah er, das ganz tief in der Truhe noch eine kleinere Kiste war. Er hob diese heraus und wollte Sie öffnen aber diese war noch besser verschlossen so dass er die ganze Nacht brauchte um sie zu öffnen. Endlich konnte er den Deckel heben. Er schaute hinein und sah ein eingerolltes Papier. Glücklich dachte er endlich bei seinem Reichtum angelangt zu sein. Er rollte das Papier auf, begann zu lesen und fing sofort an zu weinen.

Auf dem Papier stand:

„Lieber Neffe, ich habe dich oftmals gebeten den Blasbalg zu betätigen während ich schweissgebadet von der strengen Arbeit deine Hilfe gut hätte gebrauchen können.

Deswegen sage ich dir

Blase stark, blase schwach, du kannst mich mal wenn ich’s nicht mehr mach….!!!

Dein lieber Onkel“.

Was könnte die Moral dieser Geschichte sein? Beantworte bitte die unten stehenden Fragen

Deine Meinung ist gefragt

View Results

Loading ... Loading ...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.